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Gin – ein Heilmittel

Gin – ein Heilmittel

Cheers

Gin & Tonic wurde erfunden, um das Malariaproblem der British East India Company im Indien der 1820er in den Griff zu bekommen. Zwar hatte man schon um 1550 herausgefunden, dass man mit Chinarinde Malaria behandeln konnte, der heftig bittere Geschmack des Chinins blieb aber ein Problem.
Die britischen Offiziere in Indien rührten deshalb eine Mischung aus Wasser, Zucker, Zitrusfrüchten und Gin zur Chinarinde, um das Ganze erträglicher zu machen. Seit es nicht mehr zur Malariabehandlung verwendet wird, enthält Tonic Water deutlich weniger Chinin und ist daher deutlich weniger bitter.
Wegen seiner historischen Verbindung zu warmem Klima ist Gin & Tonic ein beliebtes Getränk in der wärmeren Jahreszeit.

Gin Gin Mule

Zutaten:
4,5 cl Gin
3 cl Zuckersirup
2,5 cl Limettensaft
3 cl Ginger Beer
Ca. 5-10 Blätter Minze
Eiswürfel
Minze und Orangenscheiben für die Dekoration

Zubereitung:
In den Shaker Minze, Limettensaft und Zuckersirup füllen.
Mit dem Stößel die Zutaten zerstoßen und miteinander vermengen.
Nach dem Muddlen Gin und Eis mit in den Shaker geben und schütteln.
Zunächst durch das gröbere, dann durch das feinere Barsieb ins
eiswürfelbestückte Glas gießen (Double-Strain-Verfahren).
Das Glas mit Ginger Beer auffüllen. Anschließend nach Wunsch dekorieren.
Klassisch werden bei den Mule-Drinks Kupferbecher verwendet.